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Super Sommerfest

Das Organisationsteam um Gleis 2 und die Private Kleinbühne legte sich mächtig ins Zeug, um es den Gästen gut gehen zu lassen. Foto: Galal Marzouk

Da gibt es nichts zu deuteln, die Premiere des Sommerfestes in Breyell ist gelungen. Über 200 Zuschauer feierten bis in die Nacht hinein am Gleis 2 in Breyell. Einhelliger Tenor: Das muss wiederholt werden.

 

Den musikalischen Auftakt machte die Nettetal Rhythm Gang, die Schulband der Nettetaler Gesamtschule. Foto: Charly Braun

Den Anfang am Abend setzte ups - die band. Im ersten Set präsentierten die Musiker die Ranchman's Dylan Show, dann ging es etwas rockiger zu. Foto: Charly Braun

Schließlich kam Nice Valley auf die Bühne und präsentierte einen tollen Mix aus Swing, Blues und Rock. Foto: Charly Braun

Charly Braun von der Privaten Kleinbühne hatte den musikalischen Teil des ersten Sommerfestes am Breyeller Gleis 2 organisiert. Die Initiative für das Sommerfest ging von Michael "Balu" Altgott aus: "Wir wollten mit dieser Aktion auf unsere Gaststätte Gleis2 aufmerksam machen." Das ist ihm gelungen. Weitere Aktionen sollen nun folgen. Zuvor hatte er wochenlang gebetet: "Alles war organisiert, aber das Wetter musste natürlich auch mitspielen." Einen besseren Termin hätte er nicht finden können: Ein heißer Septembertag, die Sonne schien, und selbst am Abend blieb es angenehm warm.

Das Team rund um die Gaststätte "Gleis 2" kümmerte sich rührend um seine Gäste, die Leckereien vom Grill schmeckten prima, und die erfrischenden Getränke hatten genau die richtige Temperatur. Die Kinder konnten sich auf der Hüpfburg und beim Torwandschießen austoben und danach in aller Ruhe schminken lassen.

Dann setzte die Nettetal Rhythm Gang, die Schulband des Nettetaler Gesamtschule, die ersten musikalischen Akzente. Betreuer Galal Marzouk hatte die Band auf den Punkt gebracht: Frischer Sound, modernes Repertoire, harmonischer Gesang. Am Abend trat dann ups - die Band auf die Bühne und präsentierte zunächst einen Auszug ihrer Ranchman's Dylan Show. Gitarrist Michael Classen setzte bei "All Along the Watchtower" ein brillantes Solo. Mit der etwas anderen Interpretation von "Like A Rolling Stone" schloss ups - die band ihren Set. Anschließend zeigte die Formation Nice Valley ihr Können. Das Publikum kam in Fahrt: Wer interpretiert schon Joe Cocker besser als Peter Schwan? Aber auch Sängerin Rosalyn Brunnhoff zog alle Register ihres Könnens.

Abgesprochen war, dass beide Bands jeweils zwei Sets spielen und sich dabei abwechseln. Also war wieder ups - die band an der Reihe und interpretierte Songs aus den "alten" Tagen. Die Highlights: "Tunnel of Love" und ein AC/DC-Medley. Der nostalgische Sprung gelang auch Nice Valley bei ihrem zweiten Set. Da durften die Klassiker "Born to be Wild" und "Suzie Q" nicht fehlen.

Einen warmen, druckvollen Sound hatte Frank Knelissen auf die Boxen gelegt, das DJ-Team vom Music Express sorgte dafür, dass die Stimmung in den Pausen immer on top blieb. Das Fazit ist absolut positiv - alles schreit nach einer Wiederholung im kommenden Jahr.


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